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10.02.2012

Roth: Junge mahnen Reformen und Verantwortung ein!

Junge Wirtschaft hält anlässlich ihrer Strategieklausur in Kärnten an Forderungsprogramm zu dringend notwendigen Maßnahmen fest


"Wir erinnern die Politik an ihre Verantwortung für die zukünftigen Generationen in diesem Land. Die Verhandlungen rund um das Sparpaket sind eine entscheidende Chance, tiefgreifende Reformen in Angriff zu nehmen. Es ist das die Gelegenheit um eine nachhaltige Budgetsanierung zu erreichen und zusätzliche Belastung der Jungen zu verhindern", betont Markus Roth, JW Bundesvorsitzender im Vorfeld der für heute, Freitag, geplanten Präsentation des Sparpakets. Im Rahmen ihrer Strategieklausur in Villach hat die Junge Wirtschaft ihre Positionen noch einmal bekräftigt: Eine rasche und echte Pensionsreform, eine umfassende Verwaltungsreform auf allen Ebenen sowie ein nachhaltiger Schuldenabbau.

Pensions- und Verwaltungssystem grob fahrlässig

"Das momentane Pensionssystem vergrößert den Schuldenberg von Tag zu Tag und der Druck auf die kommenden Generationen steigt. Zusätzlich werden Investitionen in die Zukunft, wie Forschung und Bildung, gekürzt: Eine doppelte Benachteiligung der Jungen! Das hat nichts mit Verantwortung zu tun", so Roth. Die Empfehlungen der Experten liegen auf dem Tisch. Jetzt muss die Politik endlich handeln. "Wir wollen eine Abschaffung der Frühpensionen, eine Anhebung des faktischen Pensionsantrittsalters und eine Harmonisierung der Pensionssysteme", fordert Roth. Die Erhöhung des Antrittsalters müsse durch dementsprechende Anreize in Form von Zu- bzw. Abschlägen von der Pension erreicht werden. Allerdings seien zusätzliche Zahlungen seitens der Unternehmer aufgrund der massiven Belastung durch die derzeitigen Lohnnebenkosten undenkbar, ohne Arbeitsplätze zu gefährden.
Nachhaltiges Einsparungspotential in Milliardenhöhe gäbe es auch in der Verwaltung zu nutzen. "Es ist nicht einzusehen, warum sündteure und ineffiziente Strukturen aufgrund von fehlendem politischem Mut bis zum Sankt Nimmerleinstag hinausgeschoben werden", so Roth.

Junge Generation ist kein Schuldenesel

"Unser System baut auf den Schultern der Jungen auf. Die Jungen sind es leid, der Schuldenesel zu sein, dem man immer mehr Ballast auflädt. Denn die Zeche der Reformverweigerung zahlen im Endeffekt wir Jungen. Wir lassen uns das nicht mehr länger gefallen. Es muss endlich Schluss mit dieser Verantwortungslosigkeit sein", fordert Roth. Die Politik ist aufgerufen, das Zukunftspotential der jungen Generation nicht zu gefährden und mit Reformen im Rahmen des Sparpakets die Sicherung des Lebens- und Wirtschaftsstandorts Österreich zu garantieren.



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